|
 |
 |
|
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 392,00 € |
394,80 € |
-2,80 € |
-0,71 % |
22.04/14:51 |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0008404005 |
840400 |
- € |
- € |
| |
|
|
| |
|
|
| |
Allianz "overweight" 18.12.2003
J.P. Morgan Chase & Co.
Die Analysten der Investmentbank J.P. Morgan Chase & Co haben die Aktie der Allianz (ISIN DE0008404005 / WKN 840400) unverändert mit "overweight" eingestuft und den fairen Wert mit 116 Euro angegeben.
Nach Ansicht der Analysten dürften bei der Allianz Kostensenkungen das starke Gewinnwachstum bis 2005 antreiben. Die Allianz sei der Favorit unter den europäischen Versicherern. Die Kostensenkungen in der Gruppe würden den Gewinn je Aktie vor Abschreibungen 2004 um 14 Prozent und 2005 um 25 Prozent ansteigen lassen. Die Allianz wolle bei ihrer Konzern-Tochter Dresdner Bank die Kosten bis Ende 2005 um eine Mrd. Euro zurückführen.
Es sei davon auszugehen, dass die Dresdner Bank im laufenden Jahr weitere Kreditausfall- und Umstrukturierungskosten verzeichnen werde. Dies sollte die Kosten im nächsten Jahr um etwa den gleichen Betrag schmälern. Das Kreditwachstum dürfte unterdessen die operativen Gewinne der Bank verbessern. Die Allianz dürfte einen Teil der 2,8 Mrd. Euro Erlöse aus dem Verkauf des Beiersdorf-Anteils dazu nutzen, um die Kostenamortisierung bei der Bank-Tochter zu beschleunigen.
Der Allianz-Konzern werde wohl im laufenden Quartal 2003 für das Kostensparprogramm der Dresdner Bank notwendige Kosten in Höhe von 350 Mio. Euro verbuchen, statt sie auf das nächste und übernächste Jahr zu verteilen. Daher habe man die Ertragserwartungen für 2004 um 100 Mio. Euro angehoben.
Die EPS-Schätzung 2004 für den bereinigten Gewinn je Aktie sei von 9,35 auf 10,33 Euro aufgestockt worden. Beim Überschuss werde nun 2,575 statt bisher 2,215 Mrd. Euro erwartet. Im darauf folgenden Jahr sei nun bereinigt mit 12,88 statt bisher mit 12,54 Euro je Aktie zu rechnen. Der Überschuss sollte sich damit auf 3,507 Mrd. Euro (3,38 Mrd. Euro) belaufen.
Vor diesem Hintergrund bewerten die Analysten von J.P. Morgan Chase & Co die Aktie der Allianz weiterhin mit dem Votum "übergewichten".
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|